Glossar

Im folgenden Text finden Sie einige Begriffserklärungen. Die Quelle aller Erklärungen ist Wikipedia.

Letztendlich muss man sagen, dass es derzeit keinen Begriff gibt, der Schutzvorrichtungen oder bauliche Schutzmaßnahmen für die Abwehr von LKW bei zivilen Veranstaltungen bzw. Großveranstaltungen passend umschreibt, insbesondere nicht mobile Lösungen.

Strassensperren

Strassensperren steht für:

  • Absperrung einer Verkehrsfläche, siehe Absperrung (Straßenverkehr)
  • Vollsperrung eine Straße im Winterdienst, siehe Wintersperre
  • Sperren einer Straße als Fahndungsmaßnahme, siehe Fluchthindernis

Lastkraftwagen, LKW oder Truck

LKW und Truck ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel.

Ein Lastkraftwagen (LKW) oder Camion (Schweiz) gehört zu den Nutzfahrzeugen. Damit kann man Nutzlasten befördern, vornehmlich Güterverkehr. Ein Lastkraftwagen kann auch mit einem Anhänger betrieben werden und heißt dann Lastzug. Falls die Zugmaschine kurz ist und der Anhänger darauf aufgelegt wird, heißt das Gespann Sattelzug. Ein typischer, mittelschwerer Lkw hat ca. 14t.

Gängige Bezeichnungen und Schreibweisen sind ebenfalls Lastwagen, Laster, Lkw oder Lastauto. Die zum Straßenverkehr zugelassenen Kraftfahrzeuge zur Güterbeförderung unter 2,8 t zulässigem Gesamtgewicht sowie Spezialfahrzeuge wie Schwertransportfahrzeuge, Muldenkipper oder große Mobilkrane werden nicht als typische Lkw bezeichnet.

Panzersperre

Eine Panzersperre ist ein Bauwerk oder eine mobile Vorrichtung mit dem Zweck, Panzer auf ihrem Vorstoß zu behindern. Die Sperre zwingt den Panzer zum Anhalten oder zumindest zur langsamen Fahrt. An der Sperre werden die Panzer mit infanteristischen Panzerabwehrwaffen oder notfalls Panzernahkampfmitteln bekämpft.

Bauformen

Panzersperren haben verschiedene Bauformen und werden oft in Kombination eingesetzt:

Höckerlinie „Drachenzähne“

Tschechenigel

Panzergraben

Tetrapoden

Panzerabwehrmauer

Stecksperren

Poller

Im Straßenverkehr bezeichnet man als Poller oder Pfosten kleine Pfeiler oder ähnlich gestaltete Elemente aus Metall, Holz oder Beton. Sie werden eingebaut, um das Befahren oder Beparken von Bereichen wie Gehwegen, Radwegen oder Fußgängerzonen mit breiten Fahrzeugen zu verhindern. Um eine temporäre Durchfahrt zum Beispiel für Feuerwehrfahrzeuge zu ermöglichen, werden Klapppoller oder Steckpoller verwendet, die sich mit einem Spezialschlüssel bedienen lassen. Im westfälischen Raum werden diese Poller auch als Pömpel oder in einigen Regionen auch als Stöpsel bezeichnet, in Amsterdam werden sie Amsterdammertje genannt. Die Funktion von Pollern übernehmen auch die so genannten Betonschweine. Das sind breite, schwere Betonelemente, die nicht im Boden verankert sind. Im wesentlichen dickzylindrische Betonpoller, die auf ein Rohr gesteckt werden haben den Nachteil, dass sie – umgefahren oder durch Vandalismus – auf abschüssigen Straßen bergab rollen und große Schäden anrichten können.

Es gibt automatisch versenkbare Poller, um einen Fahrweg für Linienbusse oder berechtigte Fahrzeuge freizugeben, für den übrigen Individualverkehr aber zu sperren. Dabei sendet der Bus oder ein durchfahrtberechtigter Anwohner per Funk ein Signal an die Anlage, woraufhin der Poller automatisch einfährt und den Weg frei macht. In Fußgängerzonen werden sie nach demselben System auch zunehmend eingesetzt, um den Lieferverkehr zu Geschäften und die Zufahrt von Anwohnern zu ihren Grundstücken zu ermöglichen. Diese automatisch versenkbaren Poller werden mit Hinweisschildern gekennzeichnet und können über eine Ampel verfügen.

Flexible Poller (auch Kickback-Poller) erlauben einen Neigungswinkel bis fast in die Waagrechte. Sie können aus Hartgummi oder, wie die starren Poller, ebenfalls aus Edelstahl bestehen, wirken sich aber bei Kontakt mit einem Kraftfahrzeug schadensreduzierend aus. Flexible Poller haben ein Fußgelenk, das anprallende Kräfte umlenkt. Kommt es zum Kontakt eines Fahrzeugs oder einer Person, weicht der Poller der Krafteinwirkung nachgebend aus und richtet sich danach selbsttätig wieder auf. Eingesetzt wird diese Art der „intelligenten“ Begrenzungsanlagen sowohl im Straßenverkehr als auch in Industriehallen. Vgl. Knickstangen beim Schislalom.

Am Straßenrand aufgestellte Hutpoller dienen nicht nur der Verkehrslenkung, sie können auch zum kurzzeitigen Sitzen benutzt werden und sollen Menschen mit Gehbeschwerden Möglichkeiten zum Ausruhen geben.

Terror

Der Terror (lat. terror „Schrecken“) ist die systematische und oftmals willkürlich erscheinende Verbreitung von Angst und Schrecken durch ausgeübte oder angedrohte Gewalt, um Menschen gefügig zu machen. Laut Resolution 1566 des UN-Sicherheitsrates sind „terroristische Handlungen solche, die mit Tötungs- oder schwerer Körperverletzungsabsicht oder zur Geiselnahme und mit dem Zweck begangen werden, einen Zustand des Schreckens hervorzurufen, eine Bevölkerung einzuschüchtern oder etwa eine Regierung zu nötigen, und dabei von den relevanten Terrorismusabkommen erfasst werden“.

Das Ausüben von Terror zur Erreichung politischer, wirtschaftlicher oder religiöser Ziele nennt man Terrorismus.

Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche

Weihnachtsmarkt auf dem Breit­scheidplatz am Morgen nach dem Anschlag

Bei dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche erschoss der islamistische Attentäter Anis Amri am 19. Dezember 2016 den Speditionsfahrer eines Sattelzugs, raubte den Lkw und steuerte ihn gegen 20 Uhr in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der auf dem Breitscheidplatz im Berliner Ortsteil Charlottenburg stattfand.

Durch die Kollision mit dem Lkw starben elf Besucher des Weihnachtsmarktes und weitere 55 Besucher wurden verletzt, einige davon lebensgefährlich. Amri konnte zunächst entkommen und wurde zwei Tage nach der Tat von der Generalbundesanwaltschaft als dringend Tatverdächtiger zur Fahndung ausgeschrieben. Der 24-jährige Tunesier wurde am 23. Dezember bei einer Routinekontrolle im italienischen Sesto San Giovanni von einer Polizeistreife erschossen.

Die als ein Sprachrohr der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) geltende Nachrichtenagentur Amaq verbreitete auf ihrer Webseite am 20. Dezember eine Meldung, der Attentäter habe als „Soldat des Islamischen Staates“ gehandelt. Der Vorfall ähnelte dem IS-Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016. In beiden Fällen steuerte ein Attentäter einen Lkw gezielt in die Menschenmenge einer Veranstaltung

Anschlag in Nizza

Bei dem Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016 fuhr der Attentäter Mohamed Lahouaiej Bouhlel auf der Promenade des Anglais mit einem LKW durch eine Menschenmenge. Mindestens 86 Personen wurden getötet und mehr als 400 zum Teil schwer verletzt.Der Attentäter wurde, noch im Führerhaus sitzend, von Sicherheitskräften erschossen, und in der Folge wurden mehrere mutmaßliche Komplizen aufgrund des Vorwurfs der Bildung einer terroristischen Vereinigung verhaftet. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat sich zu dem Anschlag bekannt. Da keine Anhaltspunkte ermittelt werden konnten, dass der IS tatsächlich in die Vorbereitung und Ausführung des Anschlags involviert war, handelt es sich nach derzeitigem Stand der Ermittlungen (Ende Dezember 2016) um den Angriff eines „Einsamen Wolfs“.

Sicherheit

Sicherheit (lateinisch sēcūritās zurückgehend auf sēcūrus „sorglos“, aus sēd „ohne“ und cūra „(Für-)Sorge“) bezeichnet einen Zustand, der frei von unvertretbaren Risiken ist oder als gefahrenfrei angesehen wird. Mit dieser Definition ist Sicherheit sowohl auf ein einzelnes Individuum als auch auf andere Lebewesen, auf unbelebte reale Objekte oder Systeme wie auch auf abstrakte Gegenstände bezogen.